Kings of Hollywood – altmodisch, aber gut.

Der letzte Alt- und Allstar-Film, der vom Filmemachen handelt, war Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ und schrecklich langweilig (Beweis siehe unten).

Jetzt „Kings of Hollywood“ mit Robert DeNiro, Tommy Lee Jones und Morgan Freeman. Altstars, Kino über Kino. Deutlich unterhaltsamer.

Warum? Keine Ambitionen, etwas vorzugeben, was niemanden interessiert. Ausgewogenes Drehbuch  (der Regisseur, der dort den Film im Film dreht, ist eine IN), ausreichend Pointen für Kurzweil, richtig guter Tommy Lee Jones, der Mut zum und Angst vor Altern macht.

Wie sagte noch Jones zu DeNiro? „Danke, dass du mich töten wolltest.“ DeNiro: „Danke, dass du so stur warst.“

Altmodisch. Gut. Lohnt.

Läuft am 26.8. und 3.9, jeweils um 20:15 Uhr im Dorfkino Lögow.

Kings of Hollywood - Dorfkino Lögow - Robert de Niro vor Tommy Lee Jones.

Kings of Hollywood – Dorfkino Lögow – Robert de Niro vor Tommy Lee Jones.


*Fußnote zum Tarantino-Film/Beweisführung:  Ich habe Kenntnis erhalten von Zuschauern, die nach einer halben Stunde den Saal verließen. Ich war deutlich eher draußen und konnte sie von der Bar aus zählen. Tarantinos letzter Film war nach Aussage einer dieser Zuschauer eine „in die Länge gezogene Reklame eines Kultregisseurs, der sein Kultig-Sein reklamiert“). 

Über den Autoren Andreas Hahm-Gerling

Web-Designer, Journalist, Fotograf. Forschte zu Murnau und Truffaut. Verfilmte ein Strawinsky-Ballett, schrieb für FR & Co. über Film und Beteiligte (lange her).

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