Pynchon meets Chandler

Inherent Vice ist ein Noir-Thriller mit pynchonesken* Comedy-Elementen auf der Grundlage von Chandlers Storytelling-Basics (*Thomas Pynchon, Vertreter der literarischen Postmoderne).

Oder, mit anderen Worten, Inherent Vice ist ein anspruchsvoller Unterhaltungsfilm für alle, die a) Dialogelemente dieser Art mögen: “Hör zu, ich wurde nicht ohne Grund MEHRFACH von der L.A. Times als Renaissance-Detective bezeichnet, okay? Was bedeutet, dass ich VIELES bin, aber was ich nicht bin, das ist blöd. Und nur deshalb, weil Adel verpflichtet, würde ich jetzt einfach auch bei dir von dieser Annahme ausgehen. Was soll der Scheiß?”,

und die b) nicht allzu zart besaited sind (Fäkalsprache, Gewalt, Drogen, Sex).

Vergnügliche 2,5 Stunden also mit Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Owen Wilson, Katherine Waterston, Eric Roberts, Reese Witherspoon sowie Max & Moritz am morgigen Donnerstag um 17:30 Uhr.

Da bis hierhin keine Anmeldungen zu den eigtl. vorgesehenen  Wiederholungsfilmen (“Ich bin dein Mensch”) am Do/Fr vorliegen, erlaube ich mir, “Inherent Vice” darüberhinaus auch an diesen Terminen zu zeigen:

Do., 16.12., 17:30 Uhr, 20:15 Uhr: Inherent Vice

Fr., 17.12.: 17:30 Uhr: Inherent Vice

Fr.., 17.12., 20:15 Uhr: Birds of Prey (aus dem DC-Universum, extrem feministische Gewaltorgien ohne einen Blutstropfen)

About the Author Andreas Hahm-Gerling

Web-Designer, Journalist, Fotograf. Forschte zu Murnau und Truffaut. Verfilmte ein Strawinsky-Ballett, schrieb für FR & Co. über Film und Beteiligte (lange her).

follow me on:
Newsletter abonnieren